Librairie Allemande

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Veranstaltungen

Veranstaltungen in der Deutschen Buchhandlung:

 

Mittwoch, 17. Mai 2017, Beginn 19.30 Uhr

Lesung/Buchvorstellung (in deutscher Sprache) mit Joseph Hanimann „Der Unzeitgenosse“ – Charles Péguy (Edition Akzente – Hanser Verlag)

Eintritt: 7.- Euro, Studenten 5.- Euro  Kartenvorverkauf ab Mittwoch 3. Mai 2017 (Anzahl der Plätze ist auf 20 begrenzt!)

Lesung - Plakat Charles Péguy

Er irritiert, fasziniert, nimmt für sich ein. Wer war Charles Péguy?

Er kam aus der Provinz nach Paris und blieb dort immer ein Außenseiter. Als Dichter und Philosoph jedoch scharte Charles Péguy (1873–1914) eine verschworene Gemeinde um sich. In jüngerer Zeit zählen dazu so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Gilles Deleuze, Alain Finkielkraut, Bruno Latour und Thomas Bernhard. Ihnen allen imponierte Péguys intellektuelle Unabhängigkeit. In seinen Werken und in seiner eigenen Zeitschrift blickte er als radikaler Kritiker der Moderne tiefer auf den Grund der Verhältnisse als viele ihrer Befürworter: Von Péguy kann man lernen, ohne Rücksicht auf irgendeinen Zeitgeist zu denken. Joseph Hanimann porträtiert in einem biographischen Essay diesen außergewöhnlichen Intellektuellen – denn es wird Zeit, ihn auch hierzulande zu entdecken.

Hanimann Joseph (C) Enguerrand
Hanimann Joseph (C) Enguerrand

Joseph Hanimann, geboren in Chur, ist Kulturjournalist und Essayist in Paris. Er war Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und ist dies heute für die Süddeutsche Zeitung. 2011 erhielt er den Berliner Preis für Kulturkritik. Bei Hanser erschien Vom Schweren (Ein geheimes Thema der Moderne, 1999, Edition Akzente). 2013 publizierte er die Biographie Antoine de Saint-Exupéry (Der melancholische Weltenbummler).

 

 

 

 

Freitag, 28. April 2017, Beginn 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Librairie Allemande und der DAAD Paris laden Sie herzlich zu einer Neuauflage des „Literarischen Duetts“ ein.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 28. April 2017 um 19.30 Uhr in der Librairie Allemande in Paris (5 Rue Frédéric Sauton) statt.

Im Mittelpunkt einer etwa einstündigen Lesung stehen der Schweizer Autor Martin Suter und die deutsche Autorin Juli Zeh. Hierzu werden die Lektorinnen Dr. Antje Dohrn (Bordeaux) und Malaika Schumacher (Paris) den Roman „Ein perfekter Freund“ von Martin Suter und den Roman „Nullzeit“ von Juli Zeh vorstellen. Im Anschluss an die Lesung möchten wir den Abend mit einem kleinen Umtrunk in angenehmer Atmosphäre ausklingen lassen.

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Wir freuen uns auf Ihre zahlreichen Anmeldungen bis zum 25. April 2017 an den DAAD (service-paris1@daad.de). Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt ist und wir daher nur die 20 ersten Anmeldungen annehmen können.

 

 

 

 

Freitag, 2. Dezember 2016, Beginn 19.30 Uhr

 

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Die Lesung verbunden mit der Vernissage der Ausstellung findet am 2. Dezember 2016 um 19.30 Uhr statt.

Die Ausstellung selbst läuft vom 2. bis einschliesslich 10. Dezember 2016!

 

 

 

 

Freitag, 23. September 2016, Beginn 19,30 Uhr

Lesung (in deutscher Sprache) mit Andrea Weisbrod « Tote Väter » (Gmeiner Verlag)

Eintritt: 7.- Euro, Studenten 5.- Euro  Kartenvorverkauf ab Freitag 9. September 2016 (Anzahl der Plätze ist auf 20 begrenzt!)

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Traumatisierte Soldaten, ein düsteres Familiengeheimnis, mordende Väter und ein Toter im Hotel – als die Historikerin Teresa Kern in Paris zufällig auf den sterbenden Karl Stein stösst, den Vater ihrer Jugendfreunde, beginnt für sie eine unheimliche Reise in die Vergangenheit…

Begeben Sie sich mit der Autorin Andrea Weisbrod auf eine mörderische Reise in der Librairie Allemande in Paris!

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 24. Juni 2016, Beginn 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Librairie Allemande und der DAAD Paris laden Sie herzlich zu einer Neuauflage des „Literarischen Duetts“ ein.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 24. Juni 2016 um 19.30 Uhr in der Librairie Allemande in Paris (5 Rue Frédéric Sauton) statt.

Im Mittelpunkt einer etwa einstündigen Lesung steht der deutsch-österreichische Schriftsteller Daniel Kehlmann. Hierzu werden die Lektorinnen Dr. Antje Dohrn (Bordeaux) und Malaika Schumacher (Paris) den Erzählband „Ruhm“ (frz. Gloire) und den Roman „F“ (frz. Les Friedlands) vorstellen. Im Anschluss an die Lesung möchten wir den Abend mit einem kleinen Umtrunk in angenehmer Atmosphäre ausklingen lassen.

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Wir freuen uns auf Ihre zahlreichen Anmeldungen bis zum 17. Juni 2016 an Janine Wenk (wenk@daad.de). Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt ist und wir daher nur die 20 ersten Anmeldungen annehmen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 27. Mai 2016, Beginn 19.30 Uhr

Lesung (in deutscher Sprache) mit Erika Tophoven « Godot hinter Gittern » (Verbrecher Verlag Berlin)

Eintritt: 7.- Euro Kartenvorverkauf ab Dienstag 17. Mai 2016 (Anzahl der Plätze ist auf 20 begrenzt!)

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Karl Franz Lembke war ein Mann mit vielen Gesichtern. Für die einen, die ihn kennenlernten, war er der Dr. Allwissend, erfahren in Politik, Medizin, Pferdezucht und was immer gerade gefragt war, für andere, zu anderen Zeiten, ein mitleiderregender Zuchthäusler, doch stets ein Mann mit außergewöhnlichen Qualitäten.

KLF wusste seine Talente geschickt zu nutzen – in Deutschland ebenso wie in Frankreich. Als junger, mehrfalls straffällig gewordener Mann verlässt er sein Heimatland, gelangt im Zuge der Emigrantenströme nach Paris, wo er sich mit Charme und Verführungskunst in höhere Regierungskreise einschmeichelt, bei Ausbruch des Krieges nach Südfrankreich flüchtet und mit allerhand Hochstapeleien seine Haut vor dem Zugriff der deutschen Besatzer rettet.

Nach dem Krieg vagabundiert er durch Westdeutschland. Er landet im Knast, bringt eine Aufführung von „Warten auf Godot“ in eigener Übersetzung zustande, wechselt herzerweichende Briefe mit dem Autor Samuel Beckett und beschäftigt die deutsche und die französische Justiz nach seiner Freilassung noch jahrzehntelang.

Erika Tophoven, deren Mann unmittelbar in das Geschehen involviert war, rekonstruiert anhand von unveröffentlichten zeitgeschichtlichen Dokumenten den kurvenreichen Weg dieser Beckettschen Figur.

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Erika Tophoven-Schöningh, geboren in Dessau, hat vierzig Jahre lang, teilweise zusammen mit ihrem Mann Elmar Tophoven, Romane, Theaterstücke und Hörspiele aus dem Englischen und Französischen übersetzt, vorwiegend Werke von Samuel Beckett und Nathalie Sarraute. Sie Selbst verfasste den Kunstband „Alles kommt auf so viel an“(2003) und die Bücher „Becketts Berlin“(2005) und „Glückliche Jahre“(2011).

 

 

 

 

Donnerstag, 12. Mai 2016, Beginn 19.30 Uhr

Musikalische Lesung (in deutscher Sprache) mit Michael Stührenberg « Das Dorf in Deinem Kopf » (Gollenstein Verlag)

Eintritt: 7.- Euro Kartenvorverkauf ab Dienstag 3. Mai 2016 (Anzahl der Plätze ist auf 20 begrenzt!)

Der seit über 30 Jahren in Paris lebende Michael Stührenberg ist deutschsprachigen Lesern vor allem durch seine mehr als 100 Reportagen für das Magazin GEO bekannt. In seinem jüngsten Buch „Das Dorf in Deinem Kopf“ (erschienen im Gollenstein Verlag) präsentiert er eine Auswahl von zehn dieser Reportagen noch einmal in einem neuen Licht, nämlich als „Dorf-Geschichten“ weltweit – in der Sahara, im Dschungel von Kolumbien und Laos, auf winzigen Inseln im Pazifik, in der Karibik, im Tschadsee, bei den Pygmäen im Kongo-Wald oder auch bei jenen „Barock-Indianern“ im Busch von Bolivien, etc. Gewidmet sind diese Reportagen seinen drei in Paris geborenen und aufgewachsenen Kindern, mit denen der Autor, der aus einem kleinen Dorf am Teutoburger Wald stammt, in diesem Buch einen regen Briefwechsel zu dem Thema ‚Dörfler in einer urbanisierten Welt’ führt.

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Weltreporter und Buch-Autor Michael Stührenberg liest seine Reportage Das Dorf der Barock-Indianer. Die Rede ist von Urubichá, einem Dorf im amazonischen Teil von Bolivien. Dessen Bewohner, 4500 Indianer vom Stamme der Guarayo, leben in Hütten ohne Strom und fließend Wasser, verfügen jedoch über ein komplettes philharmonisches Orchester, das meisterhaft Bach, Telemann und Vivaldi interpretiert. Sie sind die Erben einer Gruppe von Jesuiten, die anno 1691 in den Busch des Nuevo Mundo zog, um dort die „Wilden“ mithilfe von sakramentaler Musik zum Christentum zu bekehren.

Die Lesung in der deutschen Buchhandlung wird musikalisch begleitet von Steve Zade: Bach mit der Klarinette!

 

 

 

 

Freitag, 5. Februar 2016, Beginn 19.30 Uhr

Lesung (in deutscher Sprache) mit Safia Monney « Am Ende ist noch längst nicht Schluss » (rororo Verlag)

Eintritt: 7.- Euro  – Kartenvorverkauf ab Mittwoch, 20. Januar 2016 (Anzahl der Plätze ist auf 20 begrenzt!)

Die deutsch-französische Autorin Safia Monney wurde 1979 in Saarbrücken geboren. Sie studierte Schauspiel am Konservatorium der Stadt Wien und Kommunikationswissenschaft an der LMU München. Als Schauspielerin war sie unter anderem an den Münchner Kammerspielen zu sehen, spielte in diversen deutschen Film- und Fernsehproduktionen, gab literarische Lesungen und wirkte in einem Hörspiel mit. Seit 2008 lebt Safia Monney in Paris.

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« Am Ende ist noch längst nicht Schluss »

Man ist so alt, wie man sich benimmt.
Alt werden – nein danke! Das hat Ralph schon vor über vierzig Jahren mit seinen Freunden Roy und Gonzo beschlossen. Lieber wollen sie freiwillig gemeinsam abtreten. Mit 50, spätestens 60. Und jetzt ist Ralph schon 70, lebt mehr schlecht als recht mit seiner riesigen Plattensammlung und der Zimmerpflanze Evergreen zusammen und hängt den wilden alten Zeiten nach. Er beschließt, seine Jugendfreunde ausfindig zu machen, um mit ihnen den Plan von damals in die Tat umzusetzen. Vorher «befreit» er noch den alten Piet samt Rollstuhl aus dem Seniorenheim, denn der hat das nötige Kleingeld für die Reise. Und die geht erst mal nach Paris …

Vier Männer, ein klappriger Golf und morsche Bandscheiben auf der Reise ihres Lebens.

 

 

 

 

Dienstag, 10. November 2015, Beginn 19.30 Uhr

Liebe Freunde des DAAD,

wir freuen uns sehr, Sie über den ersten Abend einer literarischen Veranstaltungsreihe zu informieren – „Literarisches Duett“ – , welche wir in den nächsten Monaten gemeinsam mit der Deutschen Buchhandlung (Librairie Allemande), die vor einigen Monaten geöffnet hat, organisieren.

Bei diesen Veranstaltungen wird jeweils ein Lektoren-Duo sich gemeinsam für den jeweiligen Abend mit einem Autor, den sie sehr schätzen und dem französischen Publikum näher bringen möchten, präsentieren und dabei auch Auszüge aus den Werken des ausgewählten Autors in französischer und deutscher Sprache vorlesen.

Das erste „Literarische Duett“ findet statt:

am Dienstag, 10. November 2015 um 19.30 Uhr
in der Librairie Allemande, 5 rue Frédéric Sauton, 75005 Paris
www.librairieallemande.com

Die Lektorinnen Anne Seitz (EHESS) und Elisa Unkroth (Université de Lorraine) werden an diesem Abend Werke von Wolfgang Herrndorf, in Frankreich bekannt durch seine zwei Romane „Tschick“ und „Sand“, vorstellen.

Die Anzahl der Plätze ist auf 20 begrenzt, deshalb bitten wir Sie Ihre Anwesenheit bis spätestens Freitag, 6. November 2015, mit einer Mail an Peggy Rolland, p.rolland@daad.de zu bestätigen und uns rechtzeitig über Ihre Nichtteilnahme zu informieren, damit andere Interessenten der Warteliste aufrücken können.

 

Freitag, 9. Oktober 2015, Beginn 19.30 Uhr

Lesung (in deutscher Sprache) mit Julie Mebes « Der Himmel neben dem Louvre – Zum Glück in Paris » (dtv Verlag)

Eintritt: 7.- Euro

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Kritik zur Lesung von Michel Richard (Association Franco-Allemande des Fonctionnaires Parlementaires):

DER HIMMEL NEBEN DEM LOUVRE : ERSTE LESUNG IN DER DEUTSCHEN BUCHHANDLUNG

JULIE MEBES   Der Himmel neben dem Louvre- Zum Glück in Paris dtv premium 2015

Première invitée de la Librairie Allemande le 9 octobre dernier, Julie Mebes nous a offert un long moment de grâce en lisant, sans traîner, plusieurs de ses 38 portraits au quotidien de la Ville-Lumière.

Portraits mi- réalistes , mi- poétiques, brossés par une diplomate polyglotte, née en Allemagne en 1966 et ayant acquis la nationalité néerlandaise, ce qui lui a valu d’exercer de hautes responsabilités notamment auprès de l’UNESCO.

Il aurait fallu être totalement bilingue pour goûter d’emblée toute la légèreté du style, la finesse des observations, l’originalité de la démarche.

Retour au livre donc.

220 pages conçues comme une déambulation vagabonde dans une ville, notre capitale, dont l’auteure s’est éprise comme on peut tomber amoureux d’une personne physique.

Fascination qui n’entraîne pas cependant de sidération, comme chez Stendhal littéralement tétanisé par la beauté de Florence.

Fascination qui n’exclut pas un regard lucide, un peu à la manière d’un Heinrich Heine révélant la face cachée de la grande ville : personnes âgées isolées, précarité, pauvreté, mendicité…

Links, rechts, rechts, links, d’un pas alerte et léger Julie Mebes nous entraîne avec elle. Telle une guide conférencière chevronnée , elle nous fait découvrir « son » Paris en partant du Louvre, son arrondissement de prédilection.

A la manière d’un Robert Doisneau , elle n’a pas sa pareille pour photographier au vol nos façons d’être ou de parler. Elle saisit mille expressions de notre vie courante : »C’est pas vrai ! » « Ah mais non, c’est charmant, votre accent ! » « C’est sur place ou à emporter ? » « Oh mais non , on ne trie pas ici ! » »On verra » « Oh la chaleur ! C’est trop , j’en peux plus ! » « Il n’y pas de souci ! » »Qu’est-ce qui vous fera plaisir ? ».

Autant d’expressions familières traduites avec fluidité.

De mémoire, dans un registre certes différent, Woody Allen avec son film « Midnight in Paris » n’avait guère fait mieux.

Cette série de chroniques du temps présent sera-t-elle suivie d’autres écrits ?

L’auteure n’a pas été interrogée à ce sujet.

A chaque jour suffit sa joie……